von Brigitte Annerl
Es gibt Frauen, die versuchen alles. Zum Beispiel Mondstein. Das ist nicht nur ein hübsches Mineral, dessen Schimmern an den Mond erinnert. Dem Mondstein werden auch Fruchtbarkeit fördernde Qualitäten nachgesagt. Alles, was du tun musst, ist den Stein waschen und trocknen und nachts ans Fenster legen. Der Rest ist ... Prinzip Hoffnung.
Oder Fruchtbarkeitsarmbänder. Die sind niedlich und bei eBay bereits ab sechs Euro zu haben. Verwendung: beim Koitus bitte nicht ablegen. Und apropos Koitus: So manche Frau verbringt nach vollbrachtem (Missionars)-Werk die nächsten zwanzig Minuten am Rücken liegend mit den Beinen in der Luft. Damit die Spermien des Geliebten quasi bergab leichter zum Ei finden.
Nicht einmal Katzen sind sicher. Eine Kundin gestand einmal, dass sie die schwangere Katze eines Nachbarn ausgeborgt und Stunden lang auf ihren Schoß gebettet hatte, damit der „Spirit“ der Katze auf sie übergehe. Erfolg? Leider nein.
Das alles – und noch viel mehr – tun sich Frauen an, weil der Kinderwunsch mitunter in Verzweiflung umschlägt. Die sie mitunter dazu bringt, sich in Drogerien unvorsichtig bei beliebigen Fruchtbarkeitspräparaten zu bedienen, als wären es Süßigkeiten. Ein gesundheitliches Risiko, über das jeder Arzt informiert.
Frauen tun das, weil sie in Sachen Kinderwunsch vom Partner oft nur das Lippenbekenntnis und die Samenspende haben, ansonsten aber bei der „Mission Schwangerschaft“ allein gelassen werden. Weil die traditionelle Denke existiert, dass Unfruchtbarkeit mit der Frau zu tun haben muss.
Muss sie natürlich nicht. Ebenso häufig ist die mangelnde Qualität der männlichen Spermien verantwortlich. Dies war die Basis für Lenus Pharma, unter der Studienleitung von Prim. Univ.-Doz Dr. Martin Imhof die erste Fruchtbarkeitspille für den Mann – PROfertil® – zu entwickeln.
PROfertil® ist mehrfach wissenschaftlich getestet, die Pille schützt die Gene des männlichen Gen-Pools* und leistet genau das, worauf es bei der Befruchtung ankommt – dass nämlich der Mann bei der Ejakulation nicht nur mit „Platzpatronen“ schießt.
Tatsache: In gut 50% der Fälle von unerfülltem Kinderwunsch liegt heute die Krux in der mangelnden Qualität der Spermien, und der Gang zum Urologen ist der eine präzise Weg, um heraus zu finden, ob dem so ist. Wenn ja, ist das ein Fall für PROfertil®.
Also, liebe Frauen, schickt Eure Väter in spe zum Spermiogramm zur Klärung der Lage! Es besteht kein Grund zu einschlägiger Sorge. Sie wissen schon: Ejakulieren tut nicht weh.
Diese Kolumne ist im Magazin "Madonna" vom 24. 12. 2011 nachzulesen.
*Quelle: Schütz A., Kurz H., Imhof M.: SPERM DNA FRAGMENTATION INDEX DECREASES AFTER MICRONUTRIENT SUPPLEMENTATION; Menopause Andropause Anti-Aging 2011.
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